Aktuelles
  • Neuigkeiten
  • Veranstaltungen
  • Projekte
01.05.2021

Ausstellung: Fritz Seitz – Farbvernetzungen

29.03.2021

Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier ist ab Mittwoch, 31. März wieder geschlossen

04.03.2021

Das Weissenhofmuseum öffnet ab 16. März 21 wieder

25.03.2021

Vortrag: Claude Parent und der Wandel in der Rezeption von Le Corbusiers Werk

20.01.2021

Corona: Das Weissenhof­museum bleibt weiterhin geschlossen

23.12.2020

Schöne Weihnachten und alles Gute für das Jahr 2021!

09.11.2020

What shall we eat this Time? Verlängert bis 30.11.20!

06.11.2020

Gemeinsames Live-Kochen auf Zoom am 08.11.20!

15.08.2020

Labor Weissenhof – Bauworkshop mit Studierenden der HfT Stuttgart

17.07.2020

Erweiterung der Öffnungszeiten im Weissenhofmuseum

01.05.2021

Ausstellung: Fritz Seitz – Farbvernetzungen

Fritz Seitz in seiner Bibliothek, 2014

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt

01. Mai – 01. August 2021

Fritz Seitz (1926-2017)
Künstler, Hochschullehrer, Grafik-Designer, Autor und Berater

Fritz Seitz hat mit seinem künstlerischen Schaffen, seiner Lehre, seinen Schriften und nicht zuletzt mit seinem visuellen Tagebuch, das er Chronolog nennt, ein Werk hinterlassen, das erst nach seinem Tod in seiner Gesamtheit und Verknüpfung sichtbar wurde.

In Bad Kissingen geboren, studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Willi Baumeister. Seine Stimme hatte großes Gewicht im Kreis der Gebrauchsgrafiker der 1960er und 70er Jahre. Von 1965-1992 war er Professor für den Grundlagenbereich des Bildnerischen an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und nahm zahlreiche Gastlehrtätigkeiten im In- und Ausland wahr. An der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart unterrichtete er über zwanzig Jahre Farblehre im Studiengang Produktgestaltung.

Zeitlebens fühlte Fritz Seitz sich in Stuttgart verankert und verstanden.

Die Ausstellung versucht, die Wirkungszusammenhänge und die Entwicklung seines Denkens und Handelns zu beleuchten. Anhand des Themas Farbe werden exemplarisch Verbindungslinien zwischen seinen Schaffensbereichen aufgezeigt. Die Vernetzungen zwischen Theorie und Praxis, angewandten und freien Arbeiten sowie privaten und veröffentlichten Erkenntnissen werden erkennbar.

Ergänzt werden die Seitzschen Arbeiten durch Archivalien, die auf seinen Lehrer Willi Baumeister und dessen Lehrer Adolf Hölzel verweisen. Alle drei haben an der Stuttgarter Akademie gelehrt und / oder studiert. Der 1927 entstandenen benachbarten Weissenhofsiedlung und ihren Farbkonzepten sind sowohl Baumeister als auch Seitz durch ihr Werk verbunden. Unabhängig von ihrer Bedeutung im Einzelnen können Hölzel – Baumeister – Seitz als Dreiklang verstanden werden. In inhaltlicher Gemeinsamkeit leisten sie einen bedeutenden Beitrag zur künstlerischen Lehre.

Als Hommage an den Ausstellungsort wird die oft vergessene Farbigkeit der Weissenhofsiedlung in der Ausstellung vorgestellt und bildet so einen Bezugspunkt für die Seitzschen Arbeiten zum Thema Farbe.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 30. April 2021 um 19 Uhr, digital

Programm:
Grußwort Suse Kletzin, Vorstand Verein Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.
Grußwort Dr. Eva-Marina Froitzheim, Kunstmuseum Stuttgart
Live-Gespräch mit Prof. Esther Hagenlocher, Universität Oregon
und Hadwig Goez, Archiv Willi Baumeister, moderiert von Anja Krämer, Weissenhofmuseum Stuttgart
PAUSE
Gang durch die Ausstellung mit den drei Kuratorinnen

Dauer: ca. 1 Stunde

Veranstalter:
Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Archiv Willi Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart
Prof. Esther Hagenlocher, Universität Oregon

Unterstützt von:
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Willi Baumeister Stiftung
Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.