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High Noon am Killesberg

06.02.2020

Richard Herre

20.01.2020

Schließwoche im Weissenhofmuseum!

07.01.2020

Ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2020!

17.12.2019

Öffnungszeiten im Weissenhofmuseum an den Feiertagen

15.10.2019

Die Brünner Architektur und ihre funktionalistischen Wurzeln

13.09.2019

Ausstellung: Terrassentyp als Prinzip – Richard Döcker (1894-1968) – Architekt des Neuen Bauens

22.08.2019

Einladung zur International Standing Conference

11.09.2019

Buchvorstellung am 11.09.2019

08.09.2019

Tag des Offenen Denkmals 08.09.2019

01.05.2021

Ausstellung: Fritz Seitz – Farbvernetzungen

Fritz Seitz in seiner Bibliothek, 2014

Ausstellung in der Weissenhofwerkstatt

01. Mai – 01. August 2021

Fritz Seitz (1926-2017)
Künstler, Hochschullehrer, Grafik-Designer, Autor und Berater

Fritz Seitz hat mit seinem künstlerischen Schaffen, seiner Lehre, seinen Schriften und nicht zuletzt mit seinem visuellen Tagebuch, das er Chronolog nennt, ein Werk hinterlassen, das erst nach seinem Tod in seiner Gesamtheit und Verknüpfung sichtbar wurde.

In Bad Kissingen geboren, studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Willi Baumeister. Seine Stimme hatte großes Gewicht im Kreis der Gebrauchsgrafiker der 1960er und 70er Jahre. Von 1965-1992 war er Professor für den Grundlagenbereich des Bildnerischen an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und nahm zahlreiche Gastlehrtätigkeiten im In- und Ausland wahr. An der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart unterrichtete er über zwanzig Jahre Farblehre im Studiengang Produktgestaltung.

Zeitlebens fühlte Fritz Seitz sich in Stuttgart verankert und verstanden.

Die Ausstellung versucht, die Wirkungszusammenhänge und die Entwicklung seines Denkens und Handelns zu beleuchten. Anhand des Themas Farbe werden exemplarisch Verbindungslinien zwischen seinen Schaffensbereichen aufgezeigt. Die Vernetzungen zwischen Theorie und Praxis, angewandten und freien Arbeiten sowie privaten und veröffentlichten Erkenntnissen werden erkennbar.

Ergänzt werden die Seitzschen Arbeiten durch Archivalien, die auf seinen Lehrer Willi Baumeister und dessen Lehrer Adolf Hölzel verweisen. Alle drei haben an der Stuttgarter Akademie gelehrt und / oder studiert. Der 1927 entstandenen benachbarten Weissenhofsiedlung und ihren Farbkonzepten sind sowohl Baumeister als auch Seitz durch ihr Werk verbunden. Unabhängig von ihrer Bedeutung im Einzelnen können Hölzel – Baumeister – Seitz als Dreiklang verstanden werden. In inhaltlicher Gemeinsamkeit leisten sie einen bedeutenden Beitrag zur künstlerischen Lehre.

Ausstellungseröffnung:
Freitag, 30. April 2021 um 19 Uhr, digital

Weitere Infos zum Programm, den Link zum Einloggen sowie Infos zu den coronabedingten Öffnungszeiten der Ausstellung finden Sie in Kürze hier.

Veranstalter:
Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Archiv Willi Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart
Prof. Esther Hagenlocher, Universität Oregon

Unterstützt von:
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Willi Baumeister Stiftung
Freunde der Weissenhofsiedlung e.V.