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25.11.2018

“Stuttgart Weissenhofsiedlung. 1927: Architektur als Herausforderung”

05.10.2018

Pressemitteilung – Kauf der Weissenhofsiedlung

12.10.2018

Ringen um die Moderne. Das UNESCO-Gebäude in Paris

09.09.2018

Tag des Offenen Denkmals 09.09.2018

22.06.2018

“Wohnen in der Zukunft” (Video-Link)

22.07.2018

Weissenhofsiedlung / Kochenhofsiedlung

19.10.2016

Stadt will Weissenhofsiedlung kaufen

22.07.2018

Sommerfest am Killesberg 2018 – Kultur auf der Höhe

30.06.2018

Villa Tugendhat, Weissenhofsiedlung und Co. 30.06.2018

29.06.2018

Vortrag Werkbundsiedlung Brünn 29.06.2018

01.07.2018

Führung Mies & Brünn

28.05.2018

„Alles so schön BUNT hier!“

03.05.2018

“Das Meisterhaus Gropius und das Neue Sehen” 03.05.2018

02.03.2018

Bauausstellung Stuttgart 1924

17.03.2018

Lange Nacht der Museen 17.03.2018

21.10.2017

Vom Bauhaus zum Weissenhof – Werner Graeff – bis 17. Dezember 2017

17.07.2016

Stuttgarter Corbusier-Häuser zum Weltkulturerbe ernannt

10.09.2017

Tag des Offenen Denkmals – Sonntag, 10. September 2017

16.07.2017

Sommerfest am Killesberg – Sonntag, 16. Juli 2017

12.10.2016

Modell für industriell geprägte Stadtregionen

17.07.2016

Kunst, Kultur und Unterhaltung satt am Killesberg

26.10.2016

Die Revision der Sanierung?

17.07.2016 / Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Corbusier-Häuser zum Weltkulturerbe ernannt

Die Unesco das Werk des berühmten Architekten Le Corbusier in Stuttgart und an vielen anderen Orten der Welt als Welterbe der Menschheit eingestuft.

Nach zwei vergeblichen Anläufen sind zwei Häuser der Stuttgarter Weissenhofsiedlung des Stararchitekten Le Corbusier zum Weltkulturerbe ernannt worden. Die Unesco nahm am Sonntag in Istanbul Bauten Le Corbusiers in sieben Ländern auf die Liste des Welterbes auf, wie die Kulturorganisation der Vereinten Nationen mitteilte. Ursprünglich sollte die Entscheidung bereits am Samstag fallen. Das Welterbekomitee hatte seine Sitzung aber wegen des Putschversuchs in der Türkei unterbrochen.

Der internationale Antrag für die Aufnahme der Le-Corbusier-Bauten war zuvor zweimal abgelehnt worden. An der überarbeiteten Form haben sich jetzt sieben Staaten von drei Kontinenten beteiligt. Neben Deutschland waren das Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan und die Schweiz. Der Antrag betonte die herausragende Bedeutung Le Corbusiers für die Architektur des 20. Jahrhunderts. Das Werk sei Zeugnis der Globalisierung der Moderne, hieß es.

Insgesamt 27 Nominierungen

Am Freitag hatte die Unesco mehrere Stätten aus Europa und Asien zum Weltkulturerbe erklärt, darunter das antike Philippi in Griechenland. Insgesamt lagen der Kulturorganisation der Vereinten Nationen 27 Nominierungen vor.

Die zwei Häuser der Stuttgarter Weissenhofsiedlung des schweizerisch- französischen Architekten und Stadtplaners Le Corbusier (1887-1965) sind die einzige Nominierung aus Deutschland gewesen. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) bewertete die Siedlung als auch nach fast 100 Jahren noch vorbildhaft: „Le Corbusiers Impuls, günstige Wohnungen mit innovativen Grundrissen und neuen Materialien zu bauen, ist noch immer wegweisend und muss daher Ansporn für unsere Architekten und Stadtplaner sein.“